Richard N. Gardner

amerikanische Diplomat und Jurist; u. a. Botschafter in Italien (1977-1981) und in Spanien (1993-1997)

* 9. Juli 1927 New York City

† 16. Februar 2019 New York City

Herkunft

Richard Newton Gardner wurde 1927 als Sohn von Samuel und Ethel Gardner in New York City geboren.

Ausbildung

1948 graduierte G. magna cum laude in Harvard zum Bachelor of arts in Wirtschaftswissenschaften, drei Jahre später an der Yale-Universität zum juristischen Bachelor. 1951-1953 trieb er mit einem Rhodes-Stipendium weitere Studien und promovierte 1954 in Oxford in England zum Dr. phil.

Wirken

1952 wurde G. im Staat New York bei Gericht zugelassen. 1953-1954 hatte er kurz internationales Recht an der Harvard-Universität gelehrt. Durch dreijährige Tätigkeit als Korrespondent wichtiger Presseagenturen gewann er auch journalistische Erfahrungen. Er arbeitete zeitweilig auch im Verlagshaus McGraw Hill und von 1954-1957 für das Anwaltsbüro Coudert Bros. in New York City.

Ab 1957 lehrte G. Jura an der Columbia Universität in New York, ab 1966 als Professor für internationales Recht und internationale Beziehungen. Als Gast hatte G. an den Universitäten von Istanbul und von Rom gelesen. Unter John F. Kennedy hatte er von 1961 an (bis 1965) einen Posten im Außenministerium und gehörte als Berater der amerikanischen Abordnung bei den Vereinten Nationen an ...